Erste Sonnenstrahlen am zukünftigen Strandbad

Nicht weit weg von zu mir zu Hause verläuft die Wigger das Tal hinab in Richtigung Aare. Aufgrund eines starken Hochwassers vor 6 Jahren wurde der kleine Fluss nun verbreitert und es soll eine richtig schöne Landschaft gestaltet werden. Bei schönstem Wetter ging ich heute nach der Arbeit kurz vorbei und wollte mir das wieder mal von nah anschauen. Okay, viel zu sehen gibt es noch nicht…trotzdem habe ich die Hoffnung, in ein bis zwei Jahren an einem heissen Sommertag in der kühlen Wigger zu baden :)

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Zofingen an einem Donnerstagabend

Zofingen, 10. Februar 2011: Kamera auf den Boden gelegt, 30 Sekunden bei f/20.0 und ISO 400 belichtet.

Zofingen

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Afghanistan-Krieg von Kevin Frayer

Seit einigen Monaten verfolge ich The Big Picture des Boston Globe. Alle zwei bis drei Tage erscheint in diesem Blog eine Bilderserie zu einem bestimmten Weltgeschehnis, einmal zur Fussball-WM, ein anderes mal zu einer historischen Abstimmung in einem afrikanischen Land oder einem Feiertag im asiatischen Raum. Die einzelnen Bilder sind jeweils mit einigen Sätzen beschrieben, denn oft kann nur so eine Bildaussage unmissverständlich vermittelt werden.

In The Big Picture wird monatlich auch eine Bilderserie zum Afghanistan-Krieg und den dortigen Einsatz der US-Truppen veröffentlicht. Jedes Mal ist es beeidruckend zu sehen, wie in einem gefährlichen Gebiet gearbeitet wird, wie einem verletzten Kameraden geholfen wird, wie auch dem stärksten Soldaten vor dem Einsatz der Respekt vor dem Ungewissen aus dem Gesicht zu lesen ist und wie die Truppen ihre Freizeit während eines solchen Einsatzes verbringen.

Solche Bilder sind nur dank mutigen Reportern wie Kevin Frayer möglich. Er arbeitet für AP und ist dort zuständig für Israel, den Gazastreifen und das Westjordanland. Er verbrachte aber auch eine gewisse Zeit mit den US-Truppen in Afghanisten und einige seiner Bilder sind nun Teil der aktuellen Januar-Serie auf The Big Picture. Kevin Frayer hat seine Bilder des Afghanistan-Krieges aus einem Medevac -Helikopter geschossen, daher immer die Perspektive von oben. Die Bilder sind meiner Meinung nach sehr gut komponiert. Mir ist aufgefallen, dass oftmals eine Vignettierung auf den Bilder zu sehen ist (Beispiel), womit der Fokus auf die wichtigsten Elemente gelegt wird.
Kevin Frayers Bilder auf The Big Picture sind alle in Schwarz-weiss gehalten. Das Entfernen der Farben finde ich für diese Serie sehr gut gewählt, denn erstens werden die Bilder damit vereinheitlicht und zweitens bekommen spezielle Strukturen in Afghanistans Landschaft dadurch einen höheren Stellenwert in der Bildkomposition (Bild 41, 44 oder 45).

Wer an der Geschichte der Kriegsfotografie interessiert ist, findet übrigens bei der Süddeutschen Zeitung eine gelungene Bildergalerie.

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Flughafen Tempelhof

…oder soll man sagen: Die Nazibauten? Jedenfalls ist am Flughafen Tempelhof deutlich zu erkennen, in welchen Jahren die Gebäude erbaut worden sind. Zu sehen sind fast nur Bauten im Stile der Monumentalarchitektur.

Hitler eröffnete den Flughafen Tempelhof anlässlich der Olympischen Spiele 1936, später sollte aus Tempelhof ein internationales Flugkreuz werden. Seit 2008 landen jedoch keine Flugzeuge mehr an diesem historischen Ort. Die über 5000 Räume werden diversen Unternehmen zur Verfügung gestellt: Polizei, Bundesämter, Tanzschulen, Ateliers, …
Die riesige Fläche des Flughafen soll bis 2017 umgestaltet werden, unter anderem soll ein Landschaftspark entstehen.

Noch ein paar Worte zur Technik:
Dank diesen Gebäuden mit den vielen geraden Linien habe ich zum ersten Mal am eigenen Leib erfahren, dass es mit Kleinbildkameras fast unmöglich ist, Architektur wahrheitsgetreu abzulichten. Die Linien erscheinen ab 30-35 mm Brennweite auf dem Foto gerade, bei geringereren Brennweiten krümmen sie sich gegen den Rand des Fotos (Stichwort «stürzende Linien»). Für die Architekturfotografie wären Mittelformatkameras wie eine Hasselblad geeignet. Leider habe ich aber gerade keine Fr. 20’000.- im Portmonee, so entferne ich mich vorerst lieber ein wenig vom Objekt und kriege damit auch mit meiner EOS gerade Linien auf dem Bild :)

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Spaziergang entlang der East Side Gallery

Heute Morgen ging ich per U-/S-Bahn zur Station «Warschauer Strasse». Zu Fuss gings weiter Richtung Spree-Ufer, denn dort in der Nähe startet die East Side Gallery. 118 Künstler aus 21 Nationen haben auf ein Reststück (1316m) der Berliner Mauer ihre Werke gemalt. Der Spaziergang entlang der grössten Openairgalerie der Welt liess mich schmunzeln, verwirrte mich und regte mich auch zum Nachdenken an. Ich finde jedenfalls, die East Side Gallery muss jeder Berlin-Besucher mal gesehen haben!


Nation und Religion


Schöne Aussichten


Bruderkuss


Mit kleinen Schritten fängt alles an

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Fahrräder in Berlin

In Berlin stehen überall Fahrräder rum. Manchmal gebrauchte, manchmal nicht mehr gebrauchte…

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Tschüss Schweiz, Hallo Berlin

Heute Abend werde ich nach Berlin fliegen, um bis zum Ende der Woche in dieser Weltstadt zu verweilen. Mit dabei wird immer meine Kamera sein und ich hoffe, dass ich das eine oder andere Mal ein Bild online stellen kann.

Berlin, DE
Berlin, DE by foxgrrl

berlin_mauer
berlin_mauer by conbarba

Berlin - Reichstag building inside - IMG_9084_2
Berlin – Reichstag building inside by discopalace

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Lying on the ground

Trixie

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Vorgehen beim manuellen Weissabgleich

Im gestrigen Artikel habe ich erklärt, um was es sich beim «Weissabgleich» handelt und wie dieser an der Kamera eingestellt werden kann. Zusätzlich zu den verschiedenen Standard-Modi gibt es aber auch die Möglichkeit, einen manuellen Weissabgleich durchzuführen.
Unter manuellem Weissabgleich versteht man, dass nicht die Kamera eine weisse Fläche wählt und davon die Farbtemperatur richtig einschätzt, sondern dass der Fotograf selbst eine weisse Fläche fotografiert. Folgende Punkte sind dabei zu beachten:

  • Der manuelle Weissabgleich wird immer vor dem Fotografieren durchgeführt und muss bei jeder neuen Lichtsituation wiederholt werden.
  • Die weisse Fläche sollte dort platziert sein, wo auch das spätere Motiv stehen wird. Nur so ist garantiert, dass das Licht auf der weissen Fläche dem Licht entspricht, das auf das Motiv fallen wird.
  • Die weisse Fläche sollte parallel zur Linse und dem entsprechend zum Bildsensor gehalten werden.
  • Ein Scharfstellen der weissen Fläche ist nicht erforderlich, denn man ist nur am einfallenden Licht interessiert.
  • Als weisse Fläche eignet sich ein aufgefaltetes Taschentuch (Billigvariante) oder eine professionelle Weissabgleich-Testkarte.
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Weissabgleich erklärt

«Weissabgleich?», denken viele Fotografen, wenn sie den Begriff das erste Mal hören oder auf  ihrer Kamera entdecken. Oft muss man sich auch nicht darum kümmern, denn bei den meisten Kameras (Kompakt und Spiegelreflex) wird diese Einstellung automatisch geregelt. Doch beginnen wir bei der Theorie…

Physikalischer Hintergrund

Jedes Licht hat seine eigene Temperatur: Das Licht eines Sommertages wirkt wärmer als das kalte Licht einer Halogenlampe. Als Menschen können wir unterschiedliche Lichttemperaturen nur schwer auseinander halten. Treffen auf einem Foto aber Lichter zweier unterschiedlicher Temperaturen zusammen, ist dies gut zu erkennen. Gemessen wird die Lichttemperatur in Grad Kelvin:

25’000 K: Blauer Sonnenhimmel
7’100 K: Wolkenhimmel
5’500 K: Tageslicht/Blitzlicht
3’400 K: Halogenlampe
2’600 K: Glühbirne
1’900 K: Kerzenlicht
Quelle: Dossier «Kameratechnik», SKDZ Zürich

Warum «Weissabgleich»?

Die Farbtemperatur wird an einer weissen Fläche bestimmt, daher der Name «Weissabgleich». Bei automatischer Einstellung sucht die Kamera nach einer möglichst weissen Fläche auf dem Bild, um die Farbtemperatur zu bestimmen. Und auch der manuelle Weissabgleich wird nicht anders durchgeführt.

Welche Weissabgleich-Einstellungen sind möglich?

Im manuellen Modus einer Kamera kann oftmals zwischen verschiedenen Modi wie «Tageslicht», «Wolkig», «Kunstlicht» oder «Blitz» ausgewählt werden.


Sowohl bei der EOS…

…als auch bei der IXUS sind diverse Weissabgleichs-Einstellungen möglich.

Wie wirken unterschiedliche Weissabgleiche auf dem Foto?

Reihe mit weisser Kaffeetasse:


Weissabgleich automatisch


Weissabgleich «Tageslicht» – 5’200K


Weissabgleich «Kunstlicht» – 3’200K

Die Bilder wurden in meinem Zimmer aufgenommen, daher erscheint die Kaffeetasse erst bei der Einstellung «Kunstlicht» in korrektem Weiss.

Kann der Weissabgleich nach dem Fotografieren noch angepasst werden?

Ja, mit vielen gängigen Programmen zur Bildbearbeitung (Aperture, Photoshop, Lightroom, …) kann der Weissabgleich ohne Probleme nachträglich verändert werden.

Muss ich den Weissabgleich immer anpassen?

Nein, das ist alleine die Entscheidung des Fotografen. Ein Bild erscheint realistischer bei korrekt eingestelltem Weissabgleich, doch ein Fotograf will mit seiner Arbeit oftmals etwas ausdrücken und dazu kann auch ein wärmeres oder kälteres Licht beitragen. Ein Bild kann stimmiger wirken, wenn die Lichtstimmung wärmer ist. Aber auch eine kalte Farbtemperatur kann zur Bildaussage beitragen.
Ein Bild mit “falschem” Weissabgleich ist also nicht automatisch schlecht, der Weissabgleich ist eines von vielen Gestaltungsmitteln eines Fotografen.

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